European Scooter Trophy: Wertungslauf 3 Cheb

Das dritte Rennen in Cheb, 14.– 15.06.2014

Sich Regen bringt Segen…    Leider nicht immer. 

Und wieder rannte die Zeit, schon ist das Team auf dem Weg zur 3. Veranstaltung der EST. Diesmal in Tschechien, genauer gesagt in Cheb. Auf der Kartarena Ypsilonka soll das Ganze starten, mal sehen, was dort zu erwarten ist. Eine moderne, hervorragend ausgestattete neue Rennstrecke erwartet die Teilnehmer, viele Kurven, aber trotzdem ein recht schneller Kurs. Das wird eine echte Herausforderung. Nach unserem Ausfall beim 2. Lauf brennen wir nunmehr auf Revanche, dieses mal soll der Wettbewerb das Fürchten lernen. Also schnell die Infrastruktur aufgebaut und den Scooter entladen. Reifenwärmer drauf, heizen und kurz drauf rausfahren…

Das erste Rollout bringt uns in Hochstimmung – mehr Power hatte der Racer noch nie. Unser Fahrer Heinz Platacis ist begeistert. Also sollte das morgen echt rundgehen. Leider verliert der Novax nach sehr kurzer Zeit Leistung, was einige Fragen aufwirft. Also wird aus unserem Batterieequipment die nächste Akkustufe zusammengesteckt und montiert, auf geht’s. Wieder ein ähnliches Resultat, gar nicht zufriedenstellend. Also wieder schrauben und checken. So ist der Samstag schnell verbraucht, und leider nicht viel gefahren worden… das darf doch nicht wahr sein. Matti hat schließlich den zündenden Gedanken und konfiguriert das ganze Paket nochmals neu. Es sieht hervorragend aus, wir beenden unser „Schraubtraining „ mit dem besten Gefühl der Sicherheit. Morgen wird alles nach Plan laufen. 

Sonntag, 15.06. – Renntag, Warm up. Scooter raus, Heinz ins Leder, rauf auf die Strecke, der Racer geht vorwärts, jedoch nach 2 Runden wieder Essig, Heinz kommt in die Boxengasse, keine Leistung Fahrzeug nimmt ganz verzögert Gas an und dreht nicht frei. Ratlosigkeit, wo liegt die Problematik? Wieder schrauben, wenigsten den 2. Lauf sollten wir retten können. Und wieder das gleiche Problem. Schraubenderweise verpassen wir auch Lauf 2, diesmal wieder nix. Ärgerlich, wir sind ein wenig frustriert. Da unser Renner nicht will, packen wir und treten die Heimreise an. Fehlersuche und Telefonate, bringen die Lösung: irgendwann wurde der Motor zu heiß, wir haben die Magnete „gekocht“, das heißt, die Leistung fehlt, weil das Magnetfeld zusammenbricht, im Nachgang war dann der Controller verreckt, was uns den Ausfall bescherte. Aber: wieder was gelernt, wieder viel schlauer als vorher geworden, nun können wir wieder ansetzen und im nächsten Lauf in Jouvaincourt in Frankreich wieder bei der Musik sein. Ehrlich gesagt: anzunehmen, in der EST aufzutauchen und sofort ohne Probleme vorne zu sein, wäre doch ein wenig vermessen gewesen. Aber ohne diesen Anspruch hätte man dort auch nichts zu suchen…

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Günter WalterTel. 0591 9140 146
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